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I. Beiratssitzung der KAUSA Servicestelle Essen

„Zukunftschancen der jungen Migranten/innen ist Chefsache für die Essener Institutionen“ Dies war die Botschaft der ersten Beiratssitzung der KAUSA Servicestelle Essen, in der die geplanten Aktivitäten mit den Leitern der Partnerinstitutionen besprochen wurden. Teilgenommen haben (v.L.n.R): Erdal Osmançelebioğlu (IKUA), Yunus Ulusoy (ZfTI), Dietmar Gutschmidt (Jobcenter Essen), Annika Bahr (KAUSA Servicestelle Essen), Gülay Kızılocak (KAUSA Servicestelle Essen), Cem Şentürk (KAUSA Servicestelle Essen), Gerd Seidel, Bildungsbüro Essen, Bilge Çolak (Jugendmigrationsdienst Essen), Hans Michaelsen (IHK zu Essen), Torsten Withake (Agentur für Arbeit Essen)

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Polnischsprachige InterviewerInnen gesucht

Türkisch-Deutsche Freundschaftsgruppe aus dem türkischen Parlament im ZfTI

Die Türkisch-Deutsche Freundschaftsgruppe in der türkischen Großen Nationalversammlung mit der Vorsitzenden Çiğdem Münevver Ökten und den Abgeordneten Mevlüt Dudu und Mehmet Erdoğan besuchte am 17.03.2015 das ZfTI. Die Delegation informierte sich über die Arbeit des Instituts sowie über die aktuellen Entwicklungen in Deutschland, insbesondere hinsichtlich der türkeistämmigen Menschen.

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Ausbildungsmesse

Am 27.03.2015 öffnet die Ausbildungsmesse der Volkshochschule Essen zwischen 10:00 und 12:30 Uhr zum dritten Mal ihre Türen. Die Messe zielt auf den Abbau von Berührungsängsten mit Firmen und möchte zu einer intensiven Auseinandersetzung über Berufsperspektiven anregen. Die KAUSA Servicestelle Essen unterstützt die Messe, die unter der Koordination des Fachbereichs „Schulische Weiterbildung“ stattfindet und wird mit einem eigenen Stand vertreten sein.

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„Brückenbauer„: Landtag würdigt Städtepartnerschaften zwischen NRW und der Türkei

„Gelebte Freundschaft“: Unter diesem Motto pflegen mehr als 20 nordrhein-westfälische Kommunen enge Beziehungen zu Kommunen in der Türkei. Um die Entwicklung und die Herausforderungen dieser Städtepartnerschaften ging es bei einem Parlamentarischen Abend, zu dem Landtagspräsidentin Carina Gödecke am Dienstag eingeladen hatte. Mehr als 300 Gäste – darunter Ehrengäste aus der Türkei – tauschten sich über praktische Erfahrungen beim „Brückenbau“ zwischen Städten und Menschen aus. mehr

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Deutsch-Türkische Parlamentariergruppe im ZfTI

Unter der der Leitung von Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags NRW und Vorsitzende der Deutsch-Türksichen-Parlamentariergruppe besuchten Abegordnete aller Fraktionen des Landtags NRW das Institutsgebäude der Stiftung ZfTI. Vor Ort informierten sich die Abgeordneten über aktuelle Entwicklungen und erhielten Einblick in die vielfältige Arbeit der ZfTI-Mitarbeiter. Fotos

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150.000 Euro für Talent-Forschung

Prof. Dr. Haci Halil Uslucan erhielt von der Stiftung Mercator eine Förderung in Höhe von ca. 150.000 Euro zur Erforschung der Talente und Ressourcen von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte in NRW. Dieses Projekt wird mit Unterstützung und in Kooperation des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW durchgeführt. Es soll im Frühjahr 2015 starten und wird bis Mitte 2017 durchgeführt. Ziel ist, genauere Erkenntnisse über Erfolge und Versäumnisse der Begabungsdiagniotik bei Zuwanderern zu bekommen und diese zu optimieren.

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ZfTI im BpB-Beirat

Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan wurde vom Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, für vier Jahre zum wissenschaftlichen Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung berufen. Die Aufgabe der Bundeszentrale ist, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken.

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Prof. Uslucan erneut im Sachverständigenrat

Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan wurde für weitere drei Jahre in den Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) berufen. Der SVR ist ein unabhängiges, interdisziplinär besetztes Expertengremium, das die Politik handlungsorientiert berät und der Öffentlichkeit Informationen zur Verfügung stellt.  Die neun Sachverständigen legen jährlich ein Gutachten vor und beziehen zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Integration und Migration Stellung.

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Ausbildung bietet Aufstiegschancen

Die KAUSA Servicestelle Essen nimmt die Arbeit auf. Die in der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) angesiedelte Servicestelle wurde am 10.02.2015 offiziell eröffnet. Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), überreichte den Förderbescheid für das Projekt persönlich im ZfTI.

Wer eine Ausbildung macht, sichert seine Zukunft und wer einen Ausbildungsplatz bereitstellt, investiert auch in den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Einwanderungsgesellschaft. Dies waren die Botschaften des Empfangs zur Eröffnung der KAUSA Servicestelle Essen am 10.02.2015 im ZfTI. Rund 80 Gäste aus verschiedenen städtischen Institutionen wurden von Wolfram Kuschke, ZfTI-Vorstandsvorsitzender, Torsten Withake, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Essen und Hans Michaelsen, Geschäftsführer „Aus- und Weiterbildung“ der IHK zu Essen, zur Veranstaltung begrüßt. Im Anschluss seiner Eröffnungsrede überreichte der Staatssekretär Thomas Rachel den Förderbescheid den ZfTI-Vertretern. mehr

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Michelle Müntefering im ZfTI

Michelle Müntefering, Bundestagsabgeordnete der SPD für den Wahlkreis Herne-Bochum II und zugleich Vorsitzende der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag besuchte am 10. Februar 2015 in Begleitung des Essener Bundestagsabgeordneten Dirk Heidenblut das ZfTI. Yunus Ulusoy vom ZfTI hatte das Gespräch mit Frau Müntefering am Rande einer Veranstaltung in seiner alten Heimatstadt Herne vereinbart. Seitens des ZfTI nahmen Prof. Dr. Uslucan, Dr. Goldberg und Yunus Ulusoy an dem Gespräch teil, in dem es um Fragen der Integration, insbesondere um die Teilhabeperspektiven von jungen MigrantInnen, um Chancen und Grenzen von Präventionsmaßnahmen, die Rolle der Migrantenselbstorganisationen und der Moscheevereine und nicht zuletzt auch um aktuelle Fragen der deutsch-türkischen Beziehungen ging. Zugleich wurden die Projekte und Aktivitäten des ZfTI. Frau Müntefering bewertete den Besuch auf ihrer Facebook-Seite mit der Bemerkung: „Die machen da gute Arbeit: Forschen über Gesellschaft und Migration. Mir fällt dazu ein (mal ganz frei nach Lassalle): Jede gute Politik beginnt mit der richtigen Frage!“

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Lebenswelten deutscher Muslime

Am 08.01.2015 wurde die vom ZfTI erarbeitete Sonderauswertung des Religionsmonitors der Bertelsmann Stiftung veröffentlicht. Die Studie mit dem Titel „Lebenswelten deutscher Muslime“ untersucht den Zusammenhang von religiöser Orientierung, Sozialintegration und Wertewandel und bezieht sich dabei auf die Religionsmonitor-Daten zu Deutschland und der Türkei. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial religiöser Orientierung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf, belegen aber auch die Schwierigkeiten einer positiven muslimischen Identitätsbildung in der deutschen Einwanderungsgesellschaft. Die Studie kann über den Verlag der Bertelsmann Stiftung bezogen werden. mehr

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ZfTI-AKTUELL

Religiöse Gewalt - gewalttätige Religion oder ein gewaltiger Irrtum?

Beitrag von Prof. Dr. Hacı-Halil Uslucan

Über einen Mangel an Spekulationen und Theoriebildungen zu den Ursachen und Motiven gewalttätigen Handelns junger Menschen können wir uns derzeit nicht beklagen, insbesondere dann, wenn eine erkennbar religiöse Zuordnung der Person möglich ist, scheint die Frage sich wie von selbst zu stellen. Wären die daraus abgeleiteten politischen Konsequenzen nicht existenziell bedeutsam für das soziale Miteinander, könnten wir diese Spekulationen alle mit einem liberalen Gestus, im Sinne Paul Feyerabends „anything goes“, achselzuckend hinnehmen.
Doch was sagt die empirische Gewaltforschung, jenseits von einzelfallorientierten Spekulationen und Mutmaßungen, dazu? mehr [886 KB]

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Türkeistämmigen Hochqualifizierte auf dem Rückzug?

Seit einiger Zeit wird in der Öffentlichkeit ein Trend zur Rückkehr gerade junger und qualifizierter Türkeistämmiger in das Land ihrer Eltern und Großeltern diskutiert. Wie begründet ist diese Annahme? Handelt es sich um eine dauerhafte oder eine temporäre Auswanderung? Oder zeigen sich hier neue, grenzüberschreitende Lebensweisen? Was zieht jungen Menschen in die Türkei? Diesen Fragen widmet sich eine neue Publikation von ZfTI und Goethe-Institut Izmir. Die rd. 100-seitige zweisprachige (deutsch/türkisch) Veröffentlichung dokumentiert die Erkenntnisse, die während der Tagung „Migrationstrends türkeistämmiger Hochqualifizierter“ im November 2013 in İzmir gewonnen wurden. mehr

Dokumentation herunterladen [18.491 KB]

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Dossier:
Interkulturalität, Internationalität und Diversity in KMU

Das neue Dossier der Fachstelle des IQ-Netzwerks setzt sich in verschiedenen Artikeln damit auseinander, wie die Zunahme von Vielfalt und Internationalität auf dem Arbeitsmarkt von KMU konkret gestaltet werden kann und muss. Die AutorInnen aus Politik, Arbeitsmarkt- und Mittelstandsforschung, Wissenschaft, Betriebswissenschaften, Bundesbehörden und Bildungsträgern sowie themenspezifischen Vereinen und Initiativen beleuchten die Rahmenbedingungen und zentralen Herausforderungen und Chancen von mehr Vielfalt in KMU in Deutschland. Prof. Dr. Hacı-Halil Uslucan und Cem Serkan Yalçın vom ZfTI zeigen in ihrem Beitrag die vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen Diskriminierungen und (Arbeitsmarkt)Integration auf. In einem weiteren Schritt stellen sie ausgewählte Strategien und positive Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierungen und einer gezielten Förderung von Vielfalt und Inklusion vor. Link auf Dossier

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„Das Osmanische Reich und der Erste Weltkrieg“

Vortragsveranstaltung mit Prof. Dr. Fikret Adanır // 25.11.2014 // 19:30 Uhr // VHS Essen

Der osmanische Kriegsschauplatz gehört eher zu den "vernachlässigten Perspektiven" in der historischen Forschung über den Ersten Weltkrieg. Dabei war die orientalische Frage mit der beabsichtigten Ablösung des osmanischen Vielvölkerreichs zugunsten einer nationalstaatlichen Neuordnung im balkanischen, nahöstlichen und kaukasischen Raum eine der wesentlichen Ursachen des Großen Krieges.

Welche Interessen hatten die damaligen Großmächte an dem Osmanischen Reich? Warum haben sich die Osmanen für Krieg entschieden? Die vor, während und nach dem Krieg im Zeitraum von1911-1923 entstandenen Probleme und aufgeworfenen Fragen sind teilweise bis heute ungelöst geblieben, bzw. werden kontrovers diskutiert.

Der Referent, Prof. Dr. Fikret Adanır, wird in seinem Vortrag versuchen, neue Einsichten in diese Diskussionen zu vermitteln.



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Tagung: Gemeinsam für den Klimaschutz

Am 10.11.2014 fand die erste Abschlussveranstaltung des vom ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und dem ZfTI durchgeführten Projektes "Klimaschutz. In unserer Hand." in Essen statt. Die Eröffnungsrede hielt Peter Knitsch, Staatssekretär im Umweltministerium NRW. Nach der Präsentation der Projektergebnisse diskutierten die Veranstaltungsteilnehmer die Zusammenarbeit von Umwelt- Natur- und Klimaschutzinitiativen mit Migrantenorganisationen. Gefordert wurde die Gründung eines interkulturellen Bündnisses für Klima- und Umweltschutz. 

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Staatssekretär Klute: Interkulturelle Väterarbeit fördert Integration und Bildungschancen

Väter mit Migrationshintergrund in NRW zeigen zunehmend verändertes Rollenverhalten bei der Kindererziehung: Dies ist ein Ergebnis eines Forschungsprojektes des Zentrums für Türkeistudien und Integration (ZfTI) mit Sitz in Essen. Erste Ergebnisse dieses Projektes wurden bei der Fachtagung „Frag doch Papa! Interkulturelle Väterarbeit in NRW: Erprobt, Erforscht … Verankern…“ rund 200 Fachleuten in der Volkshochschule in Essen vorgestellt. „Wir haben zum Ziel, interkulturelle Väterarbeit in NRW stärker zu verankern. Dies fördert die gesellschaftliche Integration und insbesondere die Bildungschancen“, erklärte Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute in Essen. Klute ist Schirmherr des interkulturellen Väternetzes NRW. mehr

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Andreas Goldberg erneut in die DUK berufen

Im Rahmen der 74. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission am 20./22.10.2014 in Frankfurt/M. wurde ZfTI-Geschäftsführer Dr. Andreas Goldberg erneut in die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) berufen.
Die DUK ist Deutschlands Mittlerorganisation für multilaterale Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation und zugleich eine Nationalkommission nach Artikel VII der UNESCO- Verfassung. Die DUK berät die Bundesregierung und entwickelt im Rahmen der deutschen UNESCO-Politik Beiträge zur Völkerverständigung und internationalen Zusammenarbeit.
Dr. Goldberg ist seit 2006 Mitglied der DUK.

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Türkisch und arabischsprachige InterviewerInnen für eine wissenschaftliche Telefonbefragung gesucht!

Die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung führt ab November 2014 bis voraussichtlich Ende Januar 2015 eine sozialwissenschaftliche Telefonbefragung unter Moscheegemeinden durch. mehr

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Tagung:
Bildungssituation und Gesellschaftliche Bedingungen Türkeistämmiger Migranten in den Einwanderungsländern

Bildungssituation der türkeistämmigen Migranten

25.10.2014 // Glaspavillion der Universität Duisburg-Essen

Die Tagung von der Zeitschrift „Politeknik“ thematisiert die Bildungssituation und gesellschaftliche Bedingungen türkeistämmiger Migranten in zwölf verschiedenen Einwanderungsländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland, Frankreich, Belgien, England, Dänemark, Schweden, Finnland, USA, Kanada und Australien). Die Veranstaltung findet am 25. Oktober 2014 ab 10 Uhr im Glaspavillon der Universität Duisburg Essen (Universitätsstr. 12 Essen) statt.

Programm [5.657 KB] [Deutsch]
Mehr Informationen [Türkisch]

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„Modernisierung durch Migration“

Die internationale Konferenz „Modernisierung durch Migration” findet von 23. bis 24. Oktober 2014 an der Bahçeşehir Universität in Istanbul statt. Im Rahmen der Konferenz werden die durch Migrationsbewegungen ausgelösten Veränderungen und Modernisierungseffekte beleuchtet. Drei Themenbereiche stehen im Mittelpunkt: Deutsch-türkische Wirtschaftsbeziehungen, Kulturaustausch und Religionen im Dialog. Im Rahmen der Konferenz hält Yunus Ulusoy vom ZfTI ein Vortrag zum Thema „Entwicklungsstand und Perspektiven des türkischen Unternehmertums in Deutschland“.

Veranstalter des zweisprachigen Symposiums sind das Orient-Institut Istanbul, das Forum Internationale Wissenschaft (FIW) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und die Bahçeşehir Universität Istanbul. Das Symposium findet im Rahmen des deutsch-türkischen Wissenschaftsjahres statt und wird durch die DFG unterstützt.

Mehr Informationen

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14. Mehrthemenbefragung:
Integrationsprozesse, wirtschaftliche Lage und Zufriedenheit türkeistämmiger Zuwanderer in NRW

Die Mehrthemenbefragung türkeistämmiger Zugewanderter in NRW wird vom ZfTI in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) seit 1999 durchgeführt. Mit der Mehrthemenbefragung werden der Stand und die Entwicklung der Integration der türkeistämmigen Zuwanderer in zentralen Lebensbereichen anhand verschiedener Indikatoren im Zeitverlauf und im Generationenvergleich untersucht.
Das diesjährige Schwerpunktthema ist die wirtschaftliche Lage der türkeistämmigen Migranten.

Die Ergebnisse der aktuellen Mehrthemenbefragung können hier heruntergeladen werden. [1.741 KB]

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Deutschlandpremiere:
Gözdağı-Die Blendung von Can Dündar

Can Dündar, Serap Güler (MdL NRW) und Andreas Goldberg auf der Premiere in Essen.

Die Deutschlandpremiere des Dokumentarfilmes „Die Blendung“ [Gözdağı] fand am 20.09.2014 im neuen Essener Hörsaal der Universität Duisburg-Essen statt. In dem Film des renommierten Dokumentarfilmers, Autors und Journalisten Can Dündar erzählen sechs junge Männer, die während der Gezi-Park-Proteste ein Auge verloren haben, warum sie dabei waren, was sie erlebten und wie ihnen ihr Augenlicht genommen wurde. Die Premiere wurde gemeinsam von Literatürk und ZfTI präsentiert. mehr

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Fachtagung:

„Frag doch Papa! Interkulturelle Väterarbeit in NRW: Erprobt, Erforscht…Verankern...„

Donnerstag, 30. Oktober 2014 /// ab 9:30 Uhr /// VHS Essen

Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Bildungseinrichtungen, Migrantenorganisationen, Initiativen, wissenschaftlichen Einrichtungen und weitere Interessierte diskutieren anhand der Zwischenergebnisse der vom Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung durchgeführten Praxisforschung für nachhaltige Entwicklung interkultureller Väterarbeit in NRW, welche Chancen und Potenziale die interkulturelle Väterarbeit bietet. Wir möchten mit Ihnen neue Ideen für die interkulturelle Väterarbeit entwickeln und einen Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen Institutionen ermöglichen.

Schirmherr der Veranstaltung ist Thorsten Klute, Staatssekretär für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW.

Programm und Anmeldung

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10 Jahre Literatürk! "Zeit auszuschenken"

Anlässlich des 10. Jubiläums präsentiert das Literatürk-Festival unter dem Motto „Zeit auszuschenken“ vom 01. bis zum 10. Oktober 2014 ein vielseitiges kulturelles Programm mit Lesungen, Theateraufführungen und Konzerten an zahlreichen Spielorten in Essen und im Ruhrgebiet. Das ZfTI unterstützt das Festival seit vier Jahren als Kooperationspartner.

Eröffnet wird das Literatürk-Festival in Zusammenarbeit mit dem Medienforum des Bistums Essen am 01.10.2014 im Filmstudio im Glückaufhaus in Essen mit den Autoren Feridun Zaimoğlu und Hakan Günday, die ihre aktuellen Romane „Isabel“ und „Extrem“ vorstellen.mehr

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AMeG- Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung

Das ZfTI startet gemeinsam mit dem Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der FH Dortmund und dem „dlze – Dienstleistungszentrum Energieeffizienz und Klimaschutz“ des Dortmunder Umweltamtes das neue Projekt „Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung (AMeG)“.

Die Stiftung Mercator, das Wuppertal Institut und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen riefen im Oktober 2013 gemeinsam dazu auf, innovative Projektideen zur Energiewende im Ruhrgebiet einzureichen. Eine Expertenjury wählte unter zahlreichen Bewerbungen vier Vorschläge aus. Das Projekt „AMeG – Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung„ konnte die Expertenjury überzeugen. mehr

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"Wissen macht Meister"

Der neue INTRA-Wegweiser über berufliche Bildung informiert Eltern und Jugendliche sowie Multiplikatoren in türkischer Sprache über das Ausbildungssystem in Deutschland. Der Wegweiser wurde am 1. September 2014 in der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit NRW in Düsseldorf vorgestellt.

Menschen mit Migrationshintergrund haben großes Potenzial für die Minderung des Fachkräftemangels. Die bessere Einbindung von Migranten in das Berufsbildungssystem ist zudem für die Stärkung des multikulturellen Zusammenlebens und die Erhöhung der Teilhabechancen bedeutsam. Informations- und Motivationsmangel erschweren allerdings die Ausschöpfung dieses Potenzials. Die von den ZfTI-Mitarbeitern Cem Şentürk und Yunus Ulusoy vor drei Jahren ins Leben gerufene „Initiative für interkulturelle Kommunikation und Arbeit -INTRA“ will hier Abhilfe schaffen. Die ehrenamtliche Initiative möchte nun mit dem neuen Wegweiser, der gemeinsam mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit erarbeitet und veröffentlicht wurde, den Informationsstand der türkischsprachigen Migranten über die berufliche Bildung erhöhen und einen Beitrag zum Verständnis der Fachbegriffe zum deutschen Bildungssystem leisten. Versionen für weitere Sprachen sind in Planung. mehr

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Erdoğan als Staatspräsident - Zeitenwende in der Türkei?

Am 10. August wurde im ersten Wahlgang mit 52% der Stimmen der seit elf Jahren amtierende Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan zum ersten direkt vom Volk gewählten Staatspräsidenten der Republik Türkei. Damit tritt Erdoğan die Nachfolge von Abdullah Gül an und wird von seinem bisherigen Außenminister Ahmet Davutoğlu als Parteivorsitzender und Ministerpräsident abgelöst.

In der neuesten Ausgabe des ZFTI-AKTUELL (NR.4) wird der Frage nachgegangen, warum Erdoğan trotz einer in der Ablehnung seiner Politik geeinten Opposition, trotz eines dramatisch verschlechterten Images im Westen und trotz sich verschärfender Konflikte mit den Vertretern kemalistischer oder moderner Werte so erfolgreich Wahlen für sich entscheiden kann. Vor diesem Hintergrund werden dann die Chancen Erdoğans analysiert, seinen Plan zum radikalen Systemwechsel hin zu einem Präsidialsystem durchzusetzen. Neben diesen verfassungs- und systembezogenen Fragen („Polity“) als zentrales Element einer möglichen Neuausrichtung der Türkei werden dann Erdoğans Politikstil („Politics“) und mögliche Auswirklungen seiner neuen Rolle auf politische Inhalte („Policy“1) betrachtet.

Link auf die Publikation [1.558 KB]

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Türkischsprachiger Wegweiser für klimabewusstes Leben

Das ZfTI hat gemeinsam mit dem Ecolog-Institut eine türkischsprachige Publikation herausgegeben, um klimabewusstes Verhalten unter den Türkeistämmigen in Deutschland zu fördern.

Wussten Sie, dass ein Durchschnittshaushalt nur durch den Bereitschaftsmodus (Stand-By) unnötig Strom im Wert von jährlich etwa 300€ verbraucht? Oder wussten Sie, dass Sie mit einer thermographischen Aufnahme die schlecht gedämmten Bereiche ihres Hauses entdecken können? Waren Sie je im Supermarkt bei mit Bio-Siegel gekennzeichneten Lebensmitteln unsicher? mehr

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Andreas Goldberg und Tanıl Bora Beiratsvorsitzende des Festivals „Literatürk“

Im zehnten Jahr seines Bestehens hat das deutsch-türkische Literaturfestival „Literatürk“ nun einen Festivalbeirat gegründet. Aufgabe des aus namhaften Autoren, Journalisten, Übersetzerinnen und Multiplikatoren zusammengesetzten Gremiums ist die inhaltliche und fachliche Begleitung sowie die öffentlichkeitswirksame Unterstützung des mittlerweile auch bundesweit bekannten Festivals. Seit 2005 präsentiert das Festival jährlich an jeweils zehn Tagen im Herbst bekannte und weniger bekannte türkische und deutsche Autoren und Autorinnen und ihre Werke, Filme, Theater, Musik, Diskussionen und genreüberschreitende Veranstaltungen in der Stadt Essen und auch im gesamten Ruhrgebiet. mehr

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Podiumsdiskussion:

Die Türkei vor der Staatspräsidentenschaftswahl und die Auswirkungen auf die türkeistämmigen Zuwanderer in Deutschland

Donnerstag, 10. Juli 2013 /// 18:30 bis 21 Uhr /// Raum S07 S00 D07 am Campus Essen

Im August 2014 wird zum ersten Mal in der Geschichte der modernen Türkei der Staatspräsident vom Volk direkt gewählt. Ein weiterer Aspekt macht diese Wahlen insbesondere für Deutschland bedeutsam: Bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen und bei den späteren Parlamentswahlen (spätestens im Juni 2015) dürfen nun 2,7 Mio. türkische Staatsbürger im Ausland ihre Stimmen abgeben. Mehr als die Hälfte der wahlberechtigten türkischen Staatsbürger im Ausland leben in Deutschland. mehr

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TD-Plattform wählt neuen Vorstand

Zum neuen Präsidenten der größten türkisch-deutschen Studierenden- und Akademikerorganisation in Deutschland - TD-Plattform - wurde Caner Aver, wissenschaftlicher Mitarbeiter im ZfTI, gewählt.

Die 2006 durch türkeistämmige AkademikerInnen und Studierende gegründete Organisation TD-Plattform ist mit über 600 Mitgliedern die größte ihrer Art in Deutschland. Am 31. Mai 2014 haben ihre Mitglieder auf der Mitgliederversammlung in Köln Satzungsänderungen beschlossen und einen neuen Vorstand gewählt. Der zum Präsidenten gewählte Caner Aver, Projektleiter im ZfTI, löst Sabiha Çetinkaya ab. mehr

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Wer sind unsere MigrantInnen und was wollen sie? Protestformen am Beispiel der transnationalen Unterstützung zur Gezi-Bewegung aus Deutschland

Freitag, 13.06.2014 / 19 Uhr / Zentralbibliothek Essen (Hollestraße 3 -Gildehof- 45127 Essen)

In den letzten Jahren gab es in Deutschland eine breitgefächerte Resonanz unter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf vielschichtige Protestbewegungen in Spanien, Ägypten, Griechenland und der Türkei. Die größte Unterstützung in Deutschland erfuhr die Gezi-Bewegung in der Türkei. Am Beispiel der Reaktion dieser Protestbewegung unter Migranten aus der Türkei sollen die Hintergründe analysiert und reflektiert und für die Förderung der Demokratie hier wie dort nutzbar gemacht werden. mehr

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"Wie viel Religion verträgt die Gesellschaft?"

Wie viel Religion verträgt die Gesellschaft? ZDF, Donnerstag, 29.05.2014, 14:00 Uhr, Länge 65min

Zu den hochkarätig besetzten Veranstaltungen beim 99. Deutschen Katholikentag in Regensburg gehört die Diskussion im Audimax der Universität mit Bundespräsident Joachim Gauck zum Stellenwert der Religion in der modernen Gesellschaft. Unter der Leitung von Bettina Schausten diskutieren mit dem Bundespräsidenten Joachim Gauck der Präsident des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, Alois Glück, die Kulturbeauftragte des Rates der EKD, Petra Bahr, die Jerusalemer Rabbinerin Dalia Marx, der Religions- und Kirchensoziologe Gert Pickel, und der ZfTI-Direktor Haci Halil Uslucan. Das ZDF überträgt live aus Regensburg.

Link zur Sendung

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Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei

Wie steht es um die Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei, vor allem nach der Gezi-Protestbewegung, Korruptionsskandalen und den letzten Kommunalwahlen, aus denen die AKP-Regierung als Sieger hervorgegangen ist? Auf diese Frage suchte das ZfTI gemeinsam mit ihren langjährigen Kooperationspartnern Literatürk, Funkhaus Europa-Köln Radyosu und dem Deutschen Journalisten-Verband/Landesverband NRW (DJV NRW) am 06. Mai 2014 in Essen eine Antwort. Bülent Mumay, Koordinator für Digitale Medien bei der Zeitung „Hürriyet“ und Sabine Küper-Büsch, die als freie Journalistin in der Türkei lebt, sprachen mit Ayca Tolun, Leiterin der türkischen Redaktion von Funkhaus Europa, über ihre Erfahrungen in der türkischen Medienlandschaft.

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Bundespräsident Gauck in der Türkei

Bundespräsident Joachim Gauck ist vom 26. bis 29. April 2014 gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt zu einem Staatsbesuch in die Republik Türkei gereist. Im Mittelpunkt seines Besuchs stehen, neben der gesellschaftlichen Entwicklung der Türkei, die Themen Rechtsstaatlichkeit und Grundfreiheiten. Außerdem möchte der Bundespräsident das türkische Engagement bei der Aufnahme syrischer Flüchtlinge würdigen. ZfTI-Direktor Haci-Halil Uslucan ist Mitglied der Delegation des Bundespräsidenten.

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Ehrung für Zafer Senocak

Der deutsch-türkische Schriftsteller Zafer Senocak und das Projekt "Neuköllner Talente" der Bürgerstiftung Neukölln sind die diesjährigen Preisträger der Helga- und Edzard-Reuter-Stiftung. Die mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Ehrungen wurden am 24. April 2014 in Berlin überreicht. Die Festrede hielt Bernd Ulrich, stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Politik-Ressorts der Wochenzeitung "Die Zeit". Laudatoren waren die Vorsitzende des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin und ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats, Professor Barbara John, und ZfTI-Leiter Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan. Prof. Uslucan ist ebenfalls Mitglied im Kuratorium der Helga- und Edzard-Reuter-Stiftung und hat für Senocak die Laudatio gehalten.

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ZFTI-AKTUELL: Wahlrecht für Türken im Ausland

Im August 2014 wird zum ersten Mal in der Geschichte der modernen Türkei der Staatspräsident vom Volk direkt gewählt. Aber ein weiterer Aspekt macht diese Wahlen bedeutsam: Bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen und bei den späteren Parlamentswahlen (spätestens im Juni 2015) dürfen nun 2.7 Mio. türkische Staatsbürger im Ausland ihre Stimmen abgeben. Die Zahl der wahlberechtigten türkischen Staatsbürger außerhalb des Landes entspricht ca. 5 % der Wähler, mehr als die Hälfte davon in Deutschland.

Aus dem Bericht:
- Stimmenabgabe in Deutschland wird innerhalb von vier Tagen in sieben zentralen Wahllokalen erfolgen.
- In Wahllokalan werden im Durchschnitt 200.000 Personen ihre Stimmen abgeben
- Ein Wahlbezirk aus den 1,4 Millionen türkischen Staatsbürgern in Deutschland wäre der sechstgrößte Wahlbezirk des Landes.
- Stimmabgabe per Brief ist verfassungsrechtlich nicht möglich. Wahlrecht kann nur an Wahlurnen wahrgenommen werden.

Hier können Sie das Bericht kostenlos herunterladen [1.041 KB]

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13 Institute und Land NRW gründen Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, ZfTI zählt zu Gründungsmitgliedern

Gründungsmitglieder der Johannes-Rau-Forschungsgem (Foto: Gerhard P. Müller)

Mit einem Festakt in der Villa Horion wurde in Anwesenheit von Christina Rau, der Frau des verstorbenen ehemaligen NRW-Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten, die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft gegründet. Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft ist die neue Dachorganisation für 13 rechtlich selbstständige außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit mehr als 1.000 Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder wollen zukünftig unter einem Dach forschen, wissenschaftlichen Nachwuchs ausbilden und gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Zudem ist eine regelmäßige Evaluation aller Einrichtungen vorgesehen. mehr

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NRW-Wirtschaftsminister besuchte türkischstämige Unternehmen

Minister Duin vor rund 100 Gästen im ZfTI zum Thema „Die nordrhein-westfälisch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen“

Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte am 21. März 2014 zwei mittelständische Essener Betriebe, die von türkeistämmigen Unternehmern geführt werden. Die Besuche fanden im Rahmen des deutsch-türkischen Wirtschaftstreffens, das vom Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI)initiiert und durchgeführt wurde, statt. Anschließend sprach Minister Duin vor rund 100 Gästen im ZfTI zum Thema „Die nordrhein-westfälisch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen“ mehr

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YTB-Delegation im ZfTI

Dr. Kudret Bülbül, YTB-Präsident, wurde über die Situation der türkeistämmigen in Deutschland informiert.

Am 24. März 2014 besuchte die Delegation des Amtes für Auslandstürken (YTB) unter der Leitung seines neuen Präsidenten Dr. Kudret Bülbül das ZfTI, um das Institut und seine Aktivitäten näher kennen zu lernen sowie sich über die Situation der türkeistämmigen Migranten in Deutschland zu informieren. Dr. Gürsel Dönmez, Naci Yorulmaz, İsmail Demiryürek, Ünal Koyuncu und Bilge Aydın begleiteten den Präsidenten. Nach der Begrüßung der Gäste durch ZfTI-Direktor Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan fand eine Gesprächsrunde unter Beteiligung der ZfTI-Mitarbeiter Yunus Ulusoy, Gülay Kizilocak, Caner Aver und Cem Sentürk statt.