Dortmund: Infos zu Studienangeboten in der Türkei
22.04.2026 - Am 9. und 10. Mai finden in Dortmund die Türkischen Hochschulinfotage statt, bei denen sich Studieninteressierte über Angebote staatlicher Universitäten aus verschiedenen Regionen Anatoliens informieren können. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet an beiden Tagen von 11.00 bis 16.00 Uhr im Türkischen Bildungszentrum Dortmund statt.
Essen/Dortmund - Organisiert wird die Veranstaltung von der Bildungsabteilung des Generalkonsulats der Republik Türkei in Essen in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI).
Es beteiligen sich folgende Hochschulen: Alanya Alaaddin Keykubat-Universität (Antalya), Anadolu-Universität (Eskişehir), Erciyes-Universität (Kayseri), Fırat Universität (Elazığ), Hacettepe Universität (Ankara), Kırşehir Ahi Evran Universität (Kırşehir) sowie die Zonguldak Bülent Ecevit-Universität (Zonguldak). An diesen Universitäten absolvieren momentan rund 231.000 Studierende in der Türkei ein Präsenzstudium. Darüber hinaus ermöglichen die Fernstudiengänge der Anadolu-Universität rund 640.000 Studierenden eine akademische Ausbildung.
Ziel der Veranstaltung ist es, über Studienmöglichkeiten in der Türkei zu informieren und so auch einen Beitrag zur Deckung des wachsenden Bedarfs an qualifizierten Fachkräften in Deutschland und der Türkei zu leisten.
Transnationale Bildungschancen nutzen
Der Bildungsattaché der Republik Türkei in Essen, Sabri Yolcu, weist darauf hin, dass in Deutschland aufgrund begrenzter Studienplatzkapazitäten insbesondere in Fächern wie Medizin, Zahnmedizin und Veterinärmedizin viele leistungsstarke Abiturientinnen und Abiturienten trotz sehr guter Abschlussnoten keinen Studienplatz erhalten. „Die von den teilnehmenden Universitäten angebotenen Studienplätze, insbesondere im Gesundheitsbereich, stellen für viele junge Menschen eine wichtige Chance dar. Zugleich sind wir überzeugt, dass diese Veranstaltung auch denjenigen neue Perspektiven eröffnet, die aus unterschiedlichen Gründen bislang keinen Zugang zu einem Hochschulstudium gefunden haben. Wir laden alle Interessierten herzlich ein“, so Yolcu.
Er betont zudem, dass es sich bei sämtlichen teilnehmenden Hochschulen um staatliche Universitäten mit sehr niedrigen Studiengebühren handelt.
Enge akademische Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei
Das ZfTI hat die Aufgabe, den deutsch-türkischen Wissenschaftsaustausch zu stärken. „An diesem Ziel halten wir gerade in Zeiten von Renatoinalisierung, bedrohter gesellschaftlicher Offenheit und bedrohter grenzüberschreitender Zusammenarbeit fest und wollen die Chancen internationalen Austauschs weiter nutzen“, so Cem Şentürk, Programmleiter für Partizipation in Wirtschaft und Kommune am ZfTI. Şentürk verweist auf die große Tradition der akademischen Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland: 211 Hochschulen in Deutschland unterhalten mit 149 Hochschulen in der Türkei insgesamt rund 1.500 Kooperationsvereinbarungen.
Kontakt:
Sabri Yolcu, +491774277508, egitimessen@gmail.com
Cem Şentürk, +49173/5293666, sentuerk@zfti.de

